Gesetz, Temperatur und die Wahrheit über die O-bis-O-Regel
Rund um den Reifenwechsel kursieren viele Mythen. Doch wann ist der beste Zeitpunkt für den Wechsel auf Winterreifen – und was sagt das Gesetz? Wir bringen Licht ins Dunkel.
Mythos 1: Die „O-bis-O-Regel“
Die Faustformel „Von Oktober bis Ostern“ ist eine gute Gedächtnisstütze, aber keine strikte Pflicht. Viel wichtiger ist die Temperatur: Winterreifen sind nicht nur für Schnee, sondern für Temperaturen unter 7 Grad Celsius konzipiert. Ihre Gummimischung bleibt bei kälteren Temperaturen flexibler als die von Sommerreifen und bietet so auch auf kalter, trockener oder nasser Fahrbahn besseren Grip.
Mythos 2: Profiltiefe ist nicht so wichtig
Falsch! Gesetzlich sind 1,6 mm Mindestprofiltiefe vorgeschrieben. Der ADAC und Experten empfehlen jedoch mindestens 4 mm bei Winterreifen. Mit zunehmender Abnutzung lässt die Fähigkeit des Reifens, Wasser oder Matsch zu verdrängen, stark nach.
Fakt: Die situative Winterreifenpflicht
In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sind Sie gesetzlich verpflichtet, Reifen mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) montiert zu haben.
Unser Service für Sie: Sparen Sie sich das Schleppen und Lagern! Wir wechseln nicht nur Ihre Reifen fachgerecht, sondern lagern Ihre Sommerreifen auch professionell und prüfen den Zustand und das Profil.









